Vereinsgründung "Kommunale Allianz Kernfranken e.V."

Bruckberg - Dietenhofen - Heils­bronn - Lich­tenau - Neuen­dettels­au - Peters­aurach - Sach­sen b.Ans­bach - Winds­bach - das sind die Mitglieder der kommunalen Allianz Kernfranken.

Bereits 2004 wurde in der Region von 6 Gemeinden die Allianz Komma,A gegründet. Mit der Aufnahme von Lichtenau und Sachsen b.Ansbach in die Allianz gab man sich 2016 den Namen Kernfranken.

Am 19.10.2017 wurde der Grundstein für den Verein „Kommunale Allianz Kernfranken e.V.“ gelegt. Alle acht Gremien-Beschlüsse lagen vor, so dass der Gründungsveranstaltung nichts mehr im Wege stand.

In dem formalen Akt wurde Herr Bürgermeister Matthias Seitz (Stadt Windsbach) zum Vorsitzenden und Herr Bürgermeister Hilmar Müller (Gemeinde Sachsen b.Ansbach) zu seinem Stellvertreter gewählt. Kassenprüfer wurden Herr Bürgermeister Dr. Jürgen Pfeiffer (Stadt Heilsbronn) und Herr Bürgermeister Gerhard Korn (Gemeinde Neuendettelsau).

Als jährlicher Mitgliedsbeitrag wurde 1,50 Euro pro Einwohner festgesetzt.

Durch die Rechtsform als Verein ist Kernfranken künftig handlungsfähiger. So kann der Verein unter anderem Anstellungsträger für den geplanten Umsetzungsmanager werden.


Endfassung des Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzepts „ILEK“

In der gleichen Allianzratssitzung am 19.10.2017 überreichte Fachplaner Jörg Bierwagen allen acht Bürgermeistern der kommunalen Allianz offiziell die Endfassung des Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzepts „ILEK“ für die Region Kernfranken.

Das gemeinsame Integrierte Ländliche Entwicklungskonzept ist für Kernfranken Chance und Herausforderung zugleich. Viele Aufgaben werden sich nur gemeinsam meistern lassen. Das „ILEK“ soll dabei Rat geben sowie Hilfe und Leitfaden für die positive Entwicklung der Kommunen sein.

Für die Erstellung des Konzeptes wurden unter anderem Bestandsaufnahmen der Region durchgeführt, Workshops mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern sowie Klausurtagungen der Bürgermeister und Gremien der Kommunen organisier, als auch Gespräche mit kompetenten Experten und Trägern öffentlicher Belange in der Region geführt.

So wurden schließlich maßgebliche Handlungsschwerpunkte definiert und in acht Handlungsfelder unterteilt:

  • Daseinsvorsorge und Infrastruktur
  • Gemeinschaftsleben und Generationen
  • Ortskernvitalisierung und Innenentwicklung
  • Wirtschaft, Gewerbe, Informationstechnologie & Breitbandversorgung
  • Kultur, Tourismus und Naherholung
  • Land- und Forstwirtschaft
  • Kulturlandschaft und erneuerbare Energien
  • Interkommunale Zusammenarbeit

Mit kurzfristigen, mittelfristigen und langfristigen Maßnahmen will sich der östliche Landkreis nun stärker positionieren und auf die sich verändernden Rahmenbedingungen des Lebens, Arbeitens und kommunalen Handelns in der Region vorbereiten.

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ILEK-Konzept

Vereinsgründung

ILEK Endfassung